Vom Fliegen



Im Mai 2010 hab ich mit dem Gleitschirmfliegen angefangen und bin seither "Feuer und Flamme" und - wenn Arbeit und Wetter es erlauben - am Fliegen. Mit der Spiegelreflex zu fotografieren mag ich noch nicht so recht, obwohl es gerade an den Sommerabenden sehr lohnende landschaftliche Motive gibt, aber dafür hab ich mir zusammen mit Paul eine HD-Helmkamera angeschafft, eine GoPro Hero. Damit lässt sich gut fliegen, ohne abgelenkt und unkonzentriert zu sein.

Nachfolgend nun ein paar Videos, die ich übers Jahr verstreut aufgenommen habe. Die Videos findet man auch auf YouTube (mein Kanal: www.youtube.com/tsukerl), sie können auch in HD Qualität mit 960 Pixel angeschaut werden.





Fliegen am Staufen
August 2010, Flugdauer: ca. 18 min 
Die Kamera ist am Fuß fixiert.


Nachdem ich den Flugschein im Juli erhalten hatte, bin ich dem örtlichen Gleitschirmverein GSV Staufen beigetreten. Vereinsmitglieder unternehmen des öfteren zusammen Flüge und als Neuling bekommt man so den einen oder anderen Tipp von versierten Fliegern und lernt auch neue Fluggebiete kennen. Gerade beim Staufen kann ich das zum Beispiel nur empfehlen, da die Windverhältnisse durch Geländekanten und Lee-Situationen recht anspruchsvoll sein können.

 
Im Video zu sehen sind diverse "Morgengymnastik"-Übungen, wie sie die Fluglehrer während der Ausbildung zur Auflockerung und als vertrauensbildende Maßnahme gegenüber dem Gleitschirm gerne von den Schülern ausführen lassen. Die machen einfach besonders Spaß. :)
 
Landschaftlich sieht man den Karren, Breitenberg, Fallbach Wasserfall und natürlich Dornbirn.





Fliegen bei der Hohen Kugel, Götzis

Ende September 2010, Flugdauer: 58 min
 
Von Götzis aus fuhren wir mit dem Bus nach Millrütte, dann folgte der Aufstieg zur Hohen Kugel mit einer Höhendifferenz von ca. 500m. Ich habe festgestellt, dass mir "Hike & Fly" ziemlich gefällt, man hat das Gefühl, den Flug nach dem anstrengenden Aufstieg mit 15 Kilo Gepäck wirklich verdient zu haben! Außerdem wandere ich sehr gerne, und so lassen sich die beiden Hobbies prima verbinden.
 
Das war mein bisher schönster Flug - die Luft war schön friedlich, und trotzdem konnte man beim Götznerberg den Hangaufwind nutzen und eine ganze Zeit lang "Soaren". Der Blick auf das grüne Rheintal mit seinen Miniaturhäuschen und niedlichen Bäumchen und Schrebergärtchen war wirklich wunderschön.
  



 

Neujahrsflug am Diedamskopf
Jänner 2011, Flugdauer: ca. 15 min
 
Beim Jahreswechsel haben wir's mit dem Feiern nicht übertrieben, und so konnten wir den Nachmittag mit Fliegen verbringen. Übrigens gelten beim Fliegen strenge 0.0 Promille. Das Landebier sollte man also nicht im vorab trinken, wenn man beim Start auf bessere Bedingungen wartet! :) Die Landung hab ich leider verpatzt - der arme Schirm knallt voll auf die Nase.... Bei Tiefschnee fällt mir das Mitlaufen bei meiner Körpergröße einfach schwer.
 



 

Projekt "Nachhause fliegen"
Jänner 2011, Flugdauer: ca. 15 min
Schnitt: Paul Schmidinger
 

Ganz am Anfang war es schon mein erklärtes Ziel, vom Staufen zu starten und daheim bei der Birkenwiese zu landen. Obwohl die Sichtbedingungen zeitweise wechselhaft waren, fuhren wir mit dem Bus nach Schuttannen und wanderten auf den Staufen. Der Aufstieg war die Mühe schon Wert, wir fanden eine wunderschön verschneite Landschaft und wolkenbedingt besonders mystische Lichtverhältnisse vor. Am Gipfel sind wir dann in einer Schneise nordseitig gestartet - Windverhältnisse waren sehr ruhig, Windrichtung Nord-Ost. Der Flug selber war eisig kalt. Auf ca. 550 Meter Seehöhe war die Luft allerdings unerwartet turbulent.
 


 






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